Systemanforderungen im Detail
Die meisten Unternehmen nutzen bereits geeignete Systeme. DATEV, Lexware, SAP oder sogar kleinere Buchhaltungsprogramme – fast alles funktioniert. Was wirklich zählt, ist der Zugriff auf strukturierte Finanzdaten. Und den haben Sie vermutlich schon.
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Fertigungsbetrieb aus Esslingen im März 2025. Der Geschäftsführer war überzeugt, sein veraltetes System sei nicht kompatibel. Nach zehn Minuten hatten wir einen CSV-Export seiner Bilanz – das war völlig ausreichend. Manchmal überschätzen wir die technischen Hürden.
Buchhaltungssoftware
- DATEV, Lexware, SAP beliebig
- Mindestens Excel-Export möglich
- CSV oder XML-Format unterstützt
- Historische Daten abrufbar
Datenstruktur
- Bilanzpositionen vollständig
- GuV-Struktur nachvollziehbar
- Monats- oder Quartalsdaten ideal
- Mindestens 12 Monate Historie
Technische Infrastruktur
- Internetzugang für Beratung
- E-Mail für Datenaustausch
- Standard-Office-Software
- Aktueller Webbrowser genügt
Datenzugriff
- Buchhaltungszugriff erforderlich
- Exportrechte vorhanden
- Steuerberater kann unterstützen
- Datenschutz gewährleistet
Systemvergleich: Was funktioniert wie gut?
| Systemtyp | Eignung | Besonderheiten | Aufwand |
|---|---|---|---|
| DATEV | Sehr gut | Standardisierte Schnittstellen, direkter Export möglich | Minimal |
| SAP Business One | Ausgezeichnet | Umfangreiche Reporting-Tools integriert | Gering |
| Lexware | Gut | Excel-Export über Auswertungen verfügbar | Gering |
| Sage | Gut | CSV-Export problemlos möglich | Gering |
| Cloud-Lösungen | Sehr gut | Oft bessere Exportmöglichkeiten als lokale Systeme | Minimal |
| Individuelle Systeme | Möglich | Individuelle Prüfung erforderlich, meist aber lösbar | Variabel |
Systemprüfung
Wir schauen uns gemeinsam Ihre Buchhaltungssoftware an. In 95% der Fälle können wir direkt mit den vorhandenen Exportfunktionen arbeiten. Das dauert meist keine zehn Minuten.
Datenexport vorbereiten
Sie oder Ihr Steuerberater exportieren die relevanten Finanzdaten. Wir zeigen Ihnen genau, welche Zeiträume und Positionen benötigt werden. Meist reicht ein Standard-Bilanzexport.
Datenformat anpassen
Falls nötig, helfen wir bei der Aufbereitung der Daten. Das kann eine einfache Excel-Formatierung sein oder – in seltenen Fällen – eine kurze Transformation. Technisch nichts Kompliziertes.
Analyse durchführen
Mit den strukturierten Daten starten wir die Working Capital Analyse. Ab hier läuft alles auf unserer Seite – Sie brauchen keine zusätzliche Software oder technisches Know-how.
Was Sie wirklich brauchen
- Zugang zu Ihrer Finanzbuchhaltung oder Kontakt zum Steuerberater
- Möglichkeit, Bilanzdaten zu exportieren (Excel, CSV oder PDF)
- Zeitreihen von mindestens zwölf Monaten für aussagekräftige Trends
- Bereitschaft, Daten in verschlüsselter Form zu übermitteln
- Etwa eine Stunde Zeit für die initiale Abstimmung und Datenübergabe
Ich hatte ehrlich gesagt Bedenken, dass unser älteres Warenwirtschaftssystem nicht kompatibel sein würde. Bernd hat sich das angeschaut und meinte nur: 'Wenn Sie einen Excel-Export haben, sind wir startklar.' Und so war es dann auch. Die technische Seite war in einer halben Stunde geklärt.
Eine Sache noch, die oft übersehen wird: Datenschutz und Sicherheit. Ihre Finanzdaten sind sensibel, das ist klar. Wir arbeiten ausschließlich mit verschlüsselten Übertragungswegen und speichern Daten nur temporär und verschlüsselt. Nach Abschluss der Analyse werden alle Rohdaten gelöscht – Sie erhalten nur die Auswertung.
Falls Sie unsicher sind, ob Ihr System geeignet ist: Rufen Sie einfach an. In einem kurzen Gespräch können wir das meist direkt klären. Oft reicht ein Screenshot Ihrer Exportfunktion. Und selbst wenn Ihr System ungewöhnlich ist – in zehn Jahren habe ich erst zweimal erlebt, dass wir keine Lösung gefunden haben.
Systemcheck gewünscht?
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob Ihre Systeme bereit sind. Das Gespräch dauert meist keine zehn Minuten und ist selbstverständlich unverbindlich.
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