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Liquidität verstehen – nicht vermuten

Viele Unternehmen arbeiten mit Annahmen statt mit Fakten. Wir zeigen dir, wie du deine Working-Capital-Struktur durchschaust und konkrete Hebel findest, die wirklich etwas verändern.

Zahlen allein sagen wenig – der Kontext macht den Unterschied

Eine Debitorenlaufzeit von 45 Tagen kann völlig in Ordnung sein oder ein echtes Problem darstellen. Das hängt davon ab, in welcher Branche du tätig bist, wie deine Lieferantenbedingungen aussehen und wo dein Geld tatsächlich gebunden wird.

Wir analysieren nicht nur Kennzahlen. Wir schauen uns an, wie Zahlungsströme durch dein Unternehmen laufen, wo es stockt und warum. Dabei nutzen wir keine theoretischen Modelle, sondern praxisnahe Vergleiche mit ähnlichen Betrieben und realen Branchendaten aus 2024.

Das Ergebnis: Du erkennst, wo genau du ansetzen kannst – und was tatsächlich umsetzbar ist, ohne operative Prozesse zu gefährden.

Detaillierte Analyse von Unternehmenskennzahlen und Cashflow-Strukturen

Was wir konkret untersuchen

Unsere Analysen basieren auf echten Unternehmensdaten. Hier sind die Bereiche, in denen wir regelmäßig erhebliche Optimierungspotenziale aufdecken.

22 Tage
Durchschnittliche Reduzierung
der Forderungslaufzeit bei produzierenden Betrieben durch gezielte Anpassung von Rechnungsstellung und Mahnprozessen
18%
Typische Verbesserung
der Lagerumschlagsquote durch präzisere Bestandsplanung und Überprüfung von Mindestbestellmengen
35 Tage
Cash-Conversion-Cycle
als realistisches Ziel für Handelsunternehmen mit mittlerer Komplexität – individuell stark abhängig vom Geschäftsmodell
Praxisnahe Beratung zur Liquiditätssteuerung
Detailanalyse von Zahlungsströmen und Lagerbeständen

Beispiele aus der Praxis

  • Maschinenbau, 120 Mitarbeiter: Zahlungsziele mit Hauptlieferanten neu verhandelt – Verbindlichkeitenlaufzeit um 14 Tage verlängert, ohne Konditionen zu verschlechtern
  • Großhandel, 45 Mitarbeiter: Lagerhaltung von Saisonartikeln angepasst – Kapitalbindung um 92.000 Euro reduziert, Lieferfähigkeit blieb konstant
  • Dienstleister, 28 Mitarbeiter: Rechnungsstellung automatisiert und Fälligkeiten präziser gesteuert – durchschnittliche Zahlungseingänge 19 Tage früher als zuvor

Diese Verbesserungen entstehen nicht durch radikale Umstrukturierungen, sondern durch systematische Analyse und gezielte Anpassungen in bestehenden Prozessen. Für Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitern lohnt sich dieser Blick fast immer.

Katharina Neumeier, Finanzanalystin
Stefan Holzer, Berater für Working Capital Optimierung

Wie wir arbeiten – ehrlich gesagt

Wir sind keine Unternehmensberater im klassischen Sinn. Katharina hat acht Jahre lang in der Finanzabteilung eines mittelständischen Maschinenbauers gearbeitet – dort hat sie gesehen, wie schnell Liquiditätsengpässe entstehen, wenn man nicht genau hinschaut.

Stefan war lange in der Buchhaltung und Controlling tätig, bevor er sich auf Working-Capital-Analysen spezialisiert hat. Er kennt die typischen Probleme: zu späte Rechnungen, unklare Zahlungsziele, Lagerbestände, die niemand wirklich im Blick hat.

Unsere Analysen dauern in der Regel zwischen vier und sechs Wochen. Das klingt lang, aber wir wollen nichts übersehen – und vor allem keine Maßnahmen vorschlagen, die im Alltag nicht funktionieren.

Die Kurse, die wir ab Herbst 2026 anbieten, richten sich an Unternehmer und Finanzverantwortliche, die selbst verstehen wollen, wie sie ihre Liquidität aktiv steuern können. Wir erklären keine Theorie, sondern zeigen konkrete Methoden – mit echten Beispielen aus unserer Arbeit.